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Rheintalerin des Jahres 2006

Anlässlich der Mitgliederversammlung der FDP Rheintal vom 14. Februar 2007 wurde die Bernecker Kantonsrätin Helga Klee für ihre Verdienste zur : Rheintaler FDP-Frau des Jahres 2006 ernannt.
Für viele Rheintalerinnen und Rheintaler ist Helga Klee das positive und menschliche Gesicht einer Partei, die allzu oft nur auf staubtrockene Sachpolitik reduziert wird. Auf den ersten Blick ist sie damit untypisch für die FDP. Helga Klee kennt man als initiativ, als engagiert, als konsequente Arbeiterin für Dinge, von denen sie überzeugt ist. Und ihre Gegner kennen sie als angriffslustige Politikerin, die sich für kaum eine verbale Auseinandersetzung zu schade ist und bei diesen immer Punkte machen kann.

Auf den zweiten Blick ist sie damit typisch für genau die FDP, deren Präsident ich sein möchte und sein darf. Dafür möchte ich mich ganz persönlich bei ihr bedanken. Aber es gibt auch Dinge, für die sich die ganze FDP Rheintal bedanken will. Helga Klee hat sich in den vielen Jahren ihrer Tätigkeit als Schulratspräsidentin, als Rheintaler Vertreterin im Kantonsrat und als kantonale Bildungspolitikerin einen guten Namen gemacht und nicht zuletzt auch dafür eine Ehrung verdient, dass sie dort mit dem gleichen Einsatz mitarbeitet, wo man es nicht um des eigenen Namens Willen tut. Wir wollen Helga Klee heute eine längst überfällige Ehrung zukommen lassen, indem wir sie zur Rheintaler FDP-Frau des Jahres ernennen.

Lassen sie mich zuerst die offizielle, die politische Helga Klee würdigen. Wer auf ihre politischen Leistungen schaut, gerät in Verlegenheit, sich angesichts der Vielgestaltigkeit ihres Engagements das Richtige auszusuchen und diesem in einer Laudatio auch richtig gerecht zu werden. An allererster Stelle steht sicher ihr täglicher Einsatz für die OMR hier im Mittelrheintal als Präsidentin. Das wissen wir alle. Es gibt aber auch andere Dinge, die nicht so bekannt sind. Sie war auch während sechs Jahren Stiftungsrätin beim Frauenhaus St.Gallen, während sieben Jahren Mitglied der pro juventute Fachkommission Tageseltern Mittelrheintal. Sie ist seit 1996 Präsidentin des Verein Arbeitslosenprojekte St.Gallen und seit 2006 Präsidentin des Patronatskomitees Palliativnetz Ostschweiz. Sie war Vorstandsmitglied der Vereinigung Marche Blanche, einer Organisation, die der Pädokriminalität den Kampf angesagt hat und natürlich seit 1996 Mitglied des Kantonsrats für die FDP.

Angesichts dieser Breite an Tätigkeiten ist es kein Leichtes, etwas besonders hervorzuheben ohne damit etwas anderes durch Nicht-Erwähnung herabzusetzen. Aber man kann keine Helga Klee ehren, ohne nicht ihren Einsatz für die Bildung, für die Chancen der Schülerinnen und Schüler und deren Eltern zumindest zu erwähnen. Ihr Engagement hat massgeblich dazu beigetragen, dass Schulversuche mit Blockzeiten durchgeführt und dass diese flächendeckend ab dem Schuljahr 2008/2009 an den Volksschulen eingeführt wurden. Sie hat sich für freiwillige Mittagstische, die Beibehaltung der 3. Turnstunde und gegen die Kürzung von Handarbeit und Werken in der Mittelstufe stark gemacht und ihre Ziele dabei (fast) immer auch erreicht.

Die Leistungen und das Erreichte in der heutigen Bilanz ihres politischen Wirkens sind beeindruckend. Es ist mir aber ebenso wichtig, die weniger offizielle Seite von Helga Klee kurz zu beleuchten. Wenn die FDP Rheintal etwas anpackt, dann ist Helga mit ganzem Herzen und ganz vorne dabei. Die Unterschriftensammlung für die Initiative zur Verkleinerung des Kantonsrats, über die wir am 11. März abstimmen, ist dabei nur ein Beispiel, wenn auch ein sehr Gutes. Die FDP Rheintal hat fast ein Drittel der 9000 eingereichten Unterschriften gesammelt und die Ortspartei, die im Verhältnis zur Einwohnerzahl die meisten Unterschriften im ganzen Kanton geholt hat, war die Ihrer Heimatgemeinde Berneck. Und die meisten Unterschriften davon, die hat – sie ahnen es – eben diese Helga Klee gesammelt, die dafür neben ihrem immensen Arbeitspensum sich die Zeit nimmt für Anliegen ihrer Partei, die ihr wichtig sind. Sie sehen, wie Ihre freiwillige Arbeit die unsere beflügelt und für den ganzen Kanton Auswirkungen hat, ohne dass sie sich deswegen bei jeder Gelegenheit in die Zeitung gedrängt hätte. Gerade das schätze ich besonders an ihr.

Die Ehrung als Rheintaler FDP Frau des Jahres ist kein Oskar für das Lebenswerk, bei dessen Verleihung die Preisträger von der Weltbühne verabschiedet werden, sondern soll Menschen ehren, die noch mitten in ihrem Engagement stecken. In diesem Sinne hat es mich doppelt gefreut, dass ich auf Helga Klee’s Internetseite nicht nur Erreichtes, sondern auch noch nicht erreichte Ziele gefunden habe. Ich hoffe damit, dass uns Helga Klee als aktive Politikerin, als Schulratspräsidentin und als FDP Frau im Rheintal erhalten bleibt. In Anerkennung Ihrer Leistungen überreiche ich ihr dieses grosse Bild des Rheintals, aufgenommen aus der Perspektive des Appenzellerlands, was Helga sicher am ehesten gerecht wird.


Helga Klee
Kropfackerstrasse 11
9442 Berneck
Tel.: 071 744 10 57

helga.klee@bluewin.ch